Hier eine kurze Erklärung wie ich meine Brettchen beschrifte und die einzelnen Schärungen bezeichne etc. damit es zu keinen Irrtümern kommt.

Ich webe ohne Webstuhl am Gürtel. Das Band entsteht bei mir am Gürtel, die noch nicht verwobene Kette hängt an der Türklinke.

Meine Brettchen: 

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  Wenn ich nummeriere schreibe ich die Brettchennummer zwischen das D und das A.

  Die beschriftete Seite der Brettchen schaut bei fertig aufgezogenem Band bei mir nach links.

Ich habe mir zwar Holzbrettchen bestellt, die ich auf Veranstaltungen zum Weben verwenden werde, aber meist arbeite ich mit Brettchen aus Fotokarton (Stärke min. 300g besser mehr). Diese stelle ich mir selbst her, ich schneide sie aus und setze die Löcher mit einem kleinen Schülerlocher. Ich drehe den Locher auf den Kopf, wenn man die Gummiplatte am Boden abnimmt kann man gut sehen wo das Loch sitzen wird. Wenn ich mit unterschiedlichen Gruppen arbeite kann ich mir die Brettchen aus farbigem Fotokarton zuschneiden, dann kommt man nicht so leicht durcheinander.

Meist haben die Brettchen eine Kantenlänge von 6 cm, bei Webarbeiten mit sehr dicken Fäden auch mal welche mit 8 oder sogar 10 cm, dann muss man aber deutlich stärkeren Karton verwenden.

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Meine Musterentwürfe: 

Das Rad kann man nicht neu erfinden, "meine" Entwürfe sind also auch nur Abwandlungen der bereits seit langer Zeit gebräuchlichen Muster. Ich arbeite beim Entwerfen der Muster mit dem PC-Programm GTT. Das Programm ist auf englisch, aber im Flinkhand-Downloadbereich eine schöne deutsche Anleitung dazu.

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Drehrichtung: 

Wenn ich die Brettchen von mir weg drehe spreche ich von vorwärst, wenn ich sie zu mir hin drehe von rückwärts.

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Meine Auffassung der Schärrichtung: 

Grundsätzlich gibt es zwei Arten wie die Fäden durch die Brettchen laufen können. leider stimmen die Bezeichnungen bei unterschiedlichen Autoren nicht immer überein. Um Probleme mit meinen Mustern zu vermeiden beschreibe ich hier kurz, wie ich es meine:

 Art 1:

Mein Zeichen dafür:   <

Hier ist das Brettchen Z- und der Faden ist S-gestellt.

Diese Stellung wird in Patronen folgendermaßen beschriftet:

 Collingwood/ Flinkhand/ GTT:  S (nach der Fadenstellung)
 Staudigel:  Z (nach der Brettchenstellung)
 Crockett/ Steinmaus:   Pfeil nach links (= Kleiner-Zeichen)
 Lesinski:   von oben nach unten 
 Art 2:

Mein Zeichen dafür:   >

Hier ist das Brettchen S- und der Faden ist Z-gestellt.

Diese Stellung wird in Patronen folgendermaßen beschriftet:

 Collingwood/ Flinkhand/ GTT:  Z (nach der Fadenstellung)
 Staudigel:  S (nach der Brettchenstellung)
 Crockett/ Steinmaus:   Pfeil nach rechts (= Größer-Zeichen)
 Lesinski:   von unten nach oben

Ich gehe dabei von Brettchen aus, die nicht geklappt wurden. Beim Klappen wandert die Beschriftung natürlich auf die andere Seite des Brettchens.